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Buzzword Digitalstrategie?

Buzzword Digitalstrategie?

Mit der Digitalstrategie gibt die Bundesregierung die Richtung, mit der sie in die digitale Zukunft gehen will, an. Steffen Brehme, Leiter der Lobster Software-Entwicklung, macht sich dazu einige Gedanken.

„Ein Sammelsurium an Buzzwords„, so hat die Grünen-Abgeordnete Anna Christmann gerade die frisch verabschiedete Digitalstrategie der Bundesregierung genannt. 100 KI-Professuren will man einrichten, dazu ein „Observatorium für künstliche Intelligenz“ und eine „Agentur für Sprunginnovationen“.

Damit will man „Erforschung, Entwicklung und Anwendung von künstlicher Intelligenz in Deutschland auf ein weltweit führendes Niveau bringen„. Dafür hat die Regierung immerhin drei Milliarden Euro bereitgestellt – knapp doppelt so viel wie die Summe, die die Stadt Peking gerade für einen neuen Gewerbepark, der sich mit KI beschäftigen soll, investiert. Wenn man bedenkt, dass die Unternehmensberatung McKinsey den Wachstumseffekt von KI größer einschätzt als den der Dampfmaschine, dann handelt es sich in Deutschland tatsächlich um ein bescheidenes Investment. In Wirtschaftszahlen gesprochen: „Insgesamt ist mit Künstlicher Intelligenz bis 2030 ein zusätzlicher globaler Wertschöpfungsbeitrag in Höhe von 13 Billionen US-Dollar möglich.“

Schaut man sich etwas genauer an, um was es hier geht, dann stehen vor allem automatische Bilderkennung, natürliche Sprache, virtuelle Assistenten, Roboter-basierte Prozessautomatisierung und fortgeschrittenes maschinelles Lernen im Vordergrund. Die McKinsey-Prognose: „Bis 2030 werden circa 70 Prozent der Unternehmen mindestens eine der genannten KI-Technologien nutzen.“

Nun ist die eingesetzte Geldmenge nicht unbedingt ausschlaggebend, sondern der Ansatz, mit dem man Ergebnisse erzielen will. Sieht man sich das knapp 50-seitige Strategiepapier der Bundesregierung vom November 2018 genauer an, stellt man fest, dass sich die letzten Abschnitte vor allem mit einem Thema befassen: mit der Bereitstellung und dem Austausch von Daten. Es geht darum, Daten verfügbar zu machen und deren Nutzung zu erleichtern, den Ordnungsrahmen anzupassen und Standards zu setzen sowie die nationale und internationale Vernetzung voranzutreiben.

Systemhäuser müssen Cloud-fähig werden, um ihren Kunden die passenden Lösungen anzubieten. Auf dem Channel meets Cloud-Kongress am 28. Februar 2019 in München zeigen Service Provider, wie das Cloud- und Managed-Service-Geschäft gelingt.

Die Regierung hat dabei eines erkannt: Nur wenn in Forschung, Politik und Wirtschaft die reibungslose Integration der Daten in unterschiedlichste Systeme sowohl juristisch als auch technisch gelingt, kann sich dieser Wachstumsschub überhaupt entfalten.

Denn erst eine möglichst einfach anzuwendende, standardisierte und professionell gestaltete Datenintegration bildet die vielen Kontenpunkte aus, die wir benötigen, damit eine umfassende Vernetzung und damit Wertschöpfung entstehen kann.

Quelle ChannelPartner

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