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Nadelöhr Datenintegration – Schnittstellen ja, programmieren nein

Unternehmer sind in der Einschätzung des eigenen Fortschritts bei der digitalen Transformation skeptischer geworden. Aktuell bewerten beispielsweise 62 Prozent der  „Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe“ (DSAG) befragten Unternehmer ihren Status bei der digitalen Transformation mit „nicht weit“.
Im Vergleich zum Investitionsreport 2018 ist dies eine Verschlechterung um 10 ­Prozent. Und nur noch zwei statt zuvor fünf Prozent sehen ihr Unternehmen als sehr weit fortgeschritten bei der Digitalisierung. Eine Erklärung kann sein, dass Unternehmen heute eine realistischere Einschätzung abgeben können, welche Projekte sie in diesem Zusammenhang zu stemmen haben und wie komplex diese sind.
Die Digitalisierung hat beim „Electronic Data Interchange“ (EDI), aber auch bei der „Enterprise Application Integration“ (EAI) ganz neue Herausforderungen zur Folge. Dazu gehören in diesem Bereich die steigende Komplexität der Softwaresysteme, wesentlich höhere Anforderungen an Flexibilität und Agilität, die immer größere Heterogenität der eingesetzten Softwareprodukte und Endgeräte, die kürzere Umsetzungsdauer von Software­projekten und die Anforderungen an Ressourcen­effizienz.
„Nur Softwarelösungen, die mit Konventionen brechen und ein Umdenken ­fördern, können Unternehmen dabei ­helfen, zukunftsweisende Antworten auf die genannten Herausforderungen zu ent­wickeln und erfolgreich zu implementieren“, meint Dr. Martin Fischer, Geschäftsführer der Lobster GmbH.
Mit dieser Überzeugung entwickelt Lobster seit 2002 Software, insbesondere Lobster_data für die Daten- und Systemintegration. Mit dieser umfassenden Standardsoftware für Datenintegration ohne Programmierung strebt Fischer Ziele wie Komplexitätsreduktion, Effizienz, Flexibilität, Usability und Performance an – und das unabhängig davon, welche Integration Kunden ­meistern wollen.
Aktuell betreut das Lobster-Team mit über 120 Beschäftigten am Firmensitz in Pöcking am Starnberger See und an 14 weiteren Standorten mehr als 1.000 nationale und internationale Unternehmen verschiedenster Größen. Laut Fischer wächst Lobster mit über 100 Neukunden pro Jahr, weil IT-Chefs erkennen, wie sie mit Lobster ihre Prozesse optimieren und die Wertschöpfung erhöhen können.

Herr Fischer, Stichworte wie Industrie 4.0, E-Commerce, Workflows und mobile Apps für die Büroarbeit machen deutlich: Digitalisierung findet heute aller Orten statt, gerade auch im Mittelstand. Welche Rolle spielt bei der Umsetzung der aktuellen Digitalisierungsstrategien die Integration der beteiligten IT-Systeme?
Dr. Martin Fischer: Datenintegration und Konnektivität sind die absoluten Schlüssel­themen. Wir erleben eine Potenzierung der Anbindungsmöglichkeiten. Das gilt in der Produktion etwa für immer mehr Sensoren, die eine unendliche Fülle an Maschinen- und Produktionsdaten ­liefern. Das gilt ebenso auf Unternehmens­ebene, wo immer mehr ­Systeme mi­teinander verknüpft werden. Produktionsplanung, E-­Procurement, Personalwirtschaft, ­Management-­Informations-Systeme, Workflow-Management, Rechnungswesen und Buch­haltung, Marketing- und ­Vertriebs-Tools, schließlich Logistik und Supply-Chain-Management – die Liste ist lang und Unternehmen gehen hier Schritt für Schritt in Richtung einer möglichst umfassenden unternehmensweiten Integration ihrer Geschäfts­anwendungen, also in Richtung EAI. Natürlich werden dabei auch immer mehr Daten zwischen der operativen Ebene und der in der Regel betriebswirtschaftlich ausgerichteten IT-Infrastruktur hin und her bewegt. Bevor Sie auswerten, weiterverarbeiten oder analysieren können, müssen die Daten erst einmal von A nach B gebracht werden. Integration ist dabei das absolute Nadelöhr.

Die seit den 80iger Jahren propagierten ERP-Konzepte, die ein betriebswirtschaftliches Anwendungssystem aus einem Guss versprachen und Schnittstellen überflüssig machen sollten, scheinen ausgereizt. Der Best-of-Breed-Ansatz von einst gewinnt neuen Charme. Was sind die Konsequenzen für die angesprochene Schnittstellen-Thematik?
Dr. Fischer: Bei den modular erweiterbaren „All in one“-Produkten der großen Softwarehäuser spielt besonders im Mittelstand viel Un­sicherheit mit. Wenn ich nicht weiß, was ich be­nötige und mir der Verkäufer sagt, wir haben das Modul xy ebenfalls im Programm, das löst alle akuten Probleme, dann kaufe ich es wahrscheinlich.

Und dann fehlt mir doch genau die Funktion, die ich dringend benötige – und ich muss mein Unternehmen nach der Software ausrichten, statt mir eine Lösung zu suchen, die meinem Geschäft folgt. Mit den Möglichkeiten, die die leichtgewichtige Virtualisierung etwa mit der Container-Technologie bietet, kann ich – ohne auf meinem eigenen Server irgendetwas zu ­installieren – hochkomplexe Software-­Produkte aus der Cloud an mein System andocken, ­konfigurieren, in kürzester Zeit ausprobieren und mir dann eine Meinung bilden. Mit einer modernen Integrationssoftware wie unserem Lobster_data werden auch die Daten schnell und problemlos von einem System und einem Format in ein anderes ­System und anderes Format gebracht. Hier gilt: Schnittstelle ja, ­programmieren nein. Das Anbinden neuer Software­systeme – egal ob aus der Cloud oder on premise – erledigt im besten Fall ganz einfach ein Mitarbeiter aus der Fachabteilung. Damit ist dann Best-of-Breed problemlos umsetzbar. Das bedeutet vor allem: Unternehmen sind jetzt in der Lage, sich kurzfristig auch auf veränderte Herausforderungen einzustellen und diese mit einer passenden Softwarelösung zu begleiten.

Verschärfend kommt hinzu, dass viele Anwendungen heute unternehmensübergreifend reibungslos funktionieren müssen, weil auch Lieferanten, Kunden oder Dienstleister in die Beschaffung, Warenwirtschaft oder Logistik miteinbezogen werden, deren IT-Systeme normalerweise sehr verschieden sind. Wie lassen sich auf dieser Basis Anwendungen realisieren, die für den Nutzer intuitiv und völlig ohne Systembrüche bedienbar sind?
Dr. Fischer: Interne Daten hier und externe Daten dort – das sind heute eigentlich keine Kategorien mehr. Ob wir die nach innen gerichtete „Enterprise Application Integration“ oder den nach außen gerichteten „Electronic Data Interchange“ nehmen – es geht immer um dasselbe Thema. Wer benötigt wann, von wem, welche Daten, in welchem Format? Irgendwer muss die Daten abholen und zu einem oder mehreren Zielen bringen und sicherstellen, dass der Datenaustausch funktioniert. Auch wenn es rund 10.000 Industriestandards gibt – eine gute Integrations-Software hat all diese Vor­lagen hinterlegt und ist auf solche Anforderungen bestens vorbereitet. Sie erkennt das verwendete Ausgangsformat. Sie brauchen dann nur noch zu sagen, wo die Reise hingeht. Systembruch war gestern. Genau dafür steht Lobster.

Sie sprechen von „Konfigurieren statt Programmieren“. Was genau ist der Vorteil?
Dr. Fischer: Konfigurieren heißt: Sie haben ein komfortables Frontend mit einem Menü, das Ihnen in wenigen Schritten die notwendigen Auswahlmöglichkeiten bietet, indem Sie die jeweiligen Parameter eingeben. Das beginnt mit dem Ausgangsformat, etwa CSV oder ­Edifact, vielleicht mit der branchenspezifischen Spezifizierung Edifice. Die erkennt eine gute Software automatisch. Dann wählen Sie das gewünschte Übertragungsprotokoll aus, zum Beispiel OFTP, SFTP, SMTP oder einen komplexeren Standard wie AS2.
Nun erstellen Sie das Mapping der Eingangsdaten auf die gewünschte Zielstruktur und natürlich das Ausgabeformat der im Mapping erstellten Datenstruktur. Und schon können Sie versenden – einmalig und eventgesteuert oder auch regelmäßig in bestimmten Abständen. Sie wählen also Schritt für Schritt Ihre individuellen Parameter aus, konfigurieren Ihren Prozess und los gehts. Sie benötigen dafür keinen Programmierer, der spezifische APIs schreibt, die bei der nächsten Aufgabe nicht funktionieren.
Die Vorteile: Eine Standardsoftware ist stets up to date, Anwender sind jederzeit flexibel, wenn sich beim Sender oder Empfänger etwas ändert, sie schließen kurzfristig und selbständig neue Kunden oder Partner an und müssen nicht auf freie Kapazitäten der IT-Abteilung oder des Dienstleisters warten. Außerdem benötigen Sie zur Anwendung kein IT-Studium. Sondern nur ein wenig Anwendungserfahrung. Kurz: Sie sparen Geld, Zeit und Nerven. Und bieten Service.

Welche Rolle spielt die Cloud bei der Bewältigung dieser Schnittstellen-Problematik?
Dr. Fischer: Aus unserer Sicht ist die Schnitt­stellen-Problematik längst gelöst. Für uns ist es vollkommen egal, ob die Daten, die Lobster_data abholen oder verteilen soll, auf Ihrem Server in Bangalore liegen, in Ihrer Firmenzentrale in Hamburg, in Ihrem Werk in Prag oder in der Cloud auf einem Server in Magdeburg.

Bei vielen unserer Kunden heißt es übrigens nicht Entweder-oder, sondern Sowohl-als-auch. Wir holen also in Bangalore und in Prag ab und liefern in Magdeburg und Hamburg aus. Oder anders herum. Oder am Morgen so und am Abend so. ‚Wir‘ heißt übrigens: Lobster stellt die Software. Und nach zwei Tagen Schulung konfigurieren unsere Kunden ihre Anforderungen dann auch schon selbst und passen ihre Datenströme flexibel ihren Bedürfnissen an.

Um die mit hybriden Systemlandschaften einhergehende Komplexität zu beherrschen, sind neben der Integration auch Automatisierung und Qualität entscheidend. Worauf kommt es dabei an?
Dr. Fischer: Automatisierung ist gut, wenn Sie einen Prozess einmal einrichten und er dann geräuschlos läuft. Und Automatisierung ist gut, wenn Ihr System Sie mit ins Boot holt, sobald etwas Ungewöhnliches passiert. Also wenn Ihr Server in Bangalore down ist oder über die vorgegebene Verbindung kein Datentransfer zustande kommt. Dann freuen Sie sich als IT-Leiter über eine Mail oder SMS, die Sie darauf hinweist, dass Sie mal auf den Prozess schauen sollten.

Vielleicht haben Sie ja sogar Alternativszenarien für die Datenübermittlung eingegeben. Dann nutzt das System automatisch einen anderen Weg für die Übertragung und Sie brauchen gar nichts zu tun, außer sich zu freuen.
Automatisierung bei Schnittstellen bedeutet aber auch: Bloß keine ‚Black Box‘ mit selbst programmiertem Schnickschnack! Wenn dann etwas hakt oder Sie etwas ändern wollen, kommen Sie nicht dran. Und Programmierer sind gerade am Markt nicht wirklich verfügbar. Wenn Sie heute in der IT automatisieren, dann doch lieber so, dass Sie jederzeit und selbst etwas ändern können. Neuer Kunde, neuer Partner, neues Format – kein ­Problem. Und damit kein Ärger entsteht, sollte das System zudem alles automatisch dokumentieren. Nur vorsorglich für alle Fälle. Ach ja: Und ein neues Release sollte natürlich auch immer automatisch zur Verfügung stehen.
Was die Qualität angeht: Da gibt es viele Aspekte, die man berücksichtigen kann. Qualität bedeutet: Das System arbeitet ausfallfrei im Hintergrund. Es deckt einfach alle Industrie­standards ab. Es lastet auch bei hohen Datenmengen Ihre ­Kapazitäten nicht aus. Sie müssen kein Hieroglyphen-­Studium absolviert haben, um zu verstehen, wie es funktioniert. Denn ein modernes Frontend ist i.d.R. selbsterklärend. Und die wenigen Schritte von der Einstellung der Quelle übers Mapping bis zur Übergabe ans Zielsystem können Sie logisch nachvollziehen.
Qualität bedeutet außerdem: Dank HTML5 funktioniert das System genauso gut auf Ihrem Tablet wie auf Ihrem Smartphone. Sie können es ganz nach Wunsch auf eigenem Server – on premise – oder aus der Cloud heraus betreiben. Außerdem gibt es ein Service-Center mit Mitarbeitern, die zur Verfügung stehen, wenn Sie sie brauchen, und die zuhören, mitdenken und die richtigen Tipps geben, weil sie sich mit dem System auskennen.

Wie sollten die Schnittstellen definiert werden: Über ein gemeinsames Datenmodell aller beteiligten Anwendungen und einen Datenaustausch – oder über anwendungsorientierte Programmschnittstellen, mit denen sich die Semantik der Daten besser transportieren lässt?
Dr. Fischer: Ein gemeinsames Datenmodell wirft in der Regel weitere (Pflege-)Probleme auf, da man hierzu eine so genannte Persistenz-Schicht benötigt. Konkret: Das SAP-System kann mit einem Produktabbild nichts anfangen, der eShop benötigt dies aber zusätzlich zum aktuellen Preis oder Lagerbestand aus dem ERP-System.

Würde man diese Informationen in einem gemeinsamen Datenmodell ablegen, wären die Daten schnell veraltet und bei Zuschaltung eines weiteren Software-Systems oder bei einem Update/Upgrade müsste man das Datenmodell wieder ändern. Hier empfiehlt sich eher der Ansatz der direkten Anbindung mittels API mit einem Tool, das dies schnell und ohne Programmierung umsetzen kann.

Analog gibt es EDI als Klassiker für den elektronischen Datenaustausch zwischen Unternehmen, mit gut etablierten Standards wie Edifact oder X.12. Bleibt EDI wichtig – oder verliert dieser Integrationsansatz angesichts der Cloud an Bedeutung?
Dr. Fischer: Nach meinem Verständnis ist die Cloud eine Technologie, die das schnelle Aufsetzen von neuen Schnittstellen ermöglicht. Sie ersetzt aber keine Formate. Somit bleibt der EDI-Ansatz nach wie vor wichtig. Er wird durch Cloud-Ansätze allerdings angereichert und ermöglicht vermehrt den Datenaustausch in Richtung ‚real time‘.

Hinzu kommt: Gewisse Schnittstellen würde man aus Sicherheitsgründen niemals in eine Public Cloud legen. Damit bleibt die klassische DFÜ – wenn auch modernisiert durch z.B. AS2 – vorerst bestehen.

Die Cloud kann dann integrierend wirken, wenn sie z.B. im Einkauf über Marktplätze oder in der Supply Chain zur Collaboration genutzt wird. Worauf kommt es an, damit das in der Praxis klappt?
Dr. Fischer: Bei der Plattform-Technologie geht der Trend immer stärker zu offenen und neutralen Systemen, die es allen Parteien durch eine perfekt standardisierte und automatisierte Datenintegration erlauben, mit ihren unterschiedlichen Systemen anzudocken.

Der Vorteil solcher Plattformen ist, dass sie grundsätzlich anbieterunabhängig für jeden offen sind und alle Teilnehmer die Dienste, die über eine Plattform angeboten werden, mit Unterstützung einer modernen Datenintegration ohne hohe Investitionen von ihren ­eigenen Systemen aus nutzen können.
Konkret: Einer unserer Kunden kauft zum Beispiel europaweit Logistik-Leistungen bei großen Transportunternehmen ein. Für seine mittelständischen Kunden konfektioniert er daraus sehr individuelle Logistikleistungen, die sie sich aus den Angeboten verschiedener Anbieter inklusive seiner eigenen Kompetenzen zusammen­stellen können.
Die Plattform erlaubt es also den großen An­­bietern, dort Geschäfte zu machen, wo ihre Stärken liegen und optimiert die Leistungen für die Nachfrager, die sich aus den unterschied­lichen Angeboten jeweils das zusammenzu­stellen, was sie individuell benötigen. Das individuelle Bundle über die Plattform ist für den Käufer dabei billiger, als wenn er sich die Einzelleistungen bei diversen Anbietern selbst zusammen­suchen müsste. Und es geht schneller.
Da das System, das am Frontend Lobster_scm und bei der Datenintegration Lobster_data nutzt, flexibel an die Systeme und Standards der Anbieter wie der Nachfrager angepasst werden kann, ist die neue Dienstleistung zudem leicht zu skalieren – ein Vorteil für alle.

Können Sie das bitte am Beispiel der „Supply Chain“ erläutern?
Dr. Fischer: Bei Supply-Chain-Management-Systemen wird damit erstmals eine komplette Integration aller Teilnehmer erreicht. Efreight in der Schweiz ist dafür ein gutes Beispiel.

Efreight ist eine neutrale und unabhängige, von Logistik-Branchenverbänden getragene Firma, die Transparenz in globalen Supply Chains ermöglicht. Alle Sendungsdaten der Supply Chain werden also in einer Datenbank gesammelt und gespeichert. Vom Shipper über LKW-, Bahn- und Luftfrachtspediteure bis hin zum Kunden haben alle Beteiligten auf die jeweils für sie relevanten Daten in Echtzeit Zugriff, ganz gleich, welche eigenen Systeme sie nutzen.
So können Verlader, also Industrieunternehmen, ihre Sendungsdaten elektronisch einstellen und dem selektierten Spediteur zur Ver­arbeitung freigeben. Die Spediteure nutzen diese Daten, führen Buchungen der Flüge durch und organisieren Transport sowie Verzollung. Der jeweilige Shipper bekommt direkten Zugriff auf korrekte Sendungsdaten und kann damit eigene Prozesse wie etwa Routen, Zeiten und Frachtraumauslastung optimieren.
Shipper, Spediteur und Kunde haben ohne Verzögerung jederzeit Transparenz über den ­aktuellen Status der Ladung. Zusatzinformationen, wie Bilder der Ladungssicherung, Auswertung von Stillstandzeiten oder etwa Temperatur­daten, können problemlos eingebunden werden. Unsere Supply-Chain-Management-Software Lobster_scm übernimmt auf solchen Plattformen bereits Management und Integration unterschiedlichster Datenformate.

Nicht nur die Technik, auch organisatorische und menschliche Aspekte können für den Erfolg von Integrationsprojekten entscheidend sein. Was sind hier nach Ihrer Erfahrung die dicksten Stolpersteine?
Dr. Fischer: Auch wenn die Welt das gerne anders sieht: Die wenigsten Kollegen aus der IT, die ich kenne, sind kommunikationsunfähige Nerds. Wir beschäftigten bei Lobster 120 Menschen, die Teil unseres Unternehmens sind, weil sie am Arbeitsplatz auch Spaß haben.

Dazu gehört eine ordentliche Ausstattung. Wir haben einen italienischen Koch, eine Sonnenterrasse, auf der an Sommerabenden der Grill läuft und wir haben moderne und anwendungsfreundliche Software auf unseren Rechnern. Und solche Produkte stellen wir auch her. Unsere Software gibt es als Cloud-Lösung auf Container-Basis. Man tippt das Icon an und der Lobster_data ploppt auf. Keine stundenlangen Wartezeiten bis das System hochgeladen ist.
Wir haben ein Frontend mit HTML5 realisiert, das auf dem Tablet genauso funktioniert wie auf dem Smartphone oder auf dem großen Desktop im Büro. Natürlich mit Drag and Drop und Copy and Paste. Und auf dem Touchscreen mal schnell die Daten von A nach B ziehen. Homeoffice ist mit unseren Lösungen kein Problem. Und ein schneller Kontrollblick aufs Handy, wenn man am Samstagabend auf dem Weg ins Restaurant ist, funktioniert ebenfalls. Kurz: Ich glaube, IT muss funktionieren. Sie muss Spaß machen. Und sie muss das Leben einfacher machen. Dafür arbeiten wir.

Herr Dr. Fischer, vielen Dank für das Interview!

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